Isabelle Pulver am Race Across America 2015 unterstützt von LEDlightpower GmbH

Die schweizerin Isabelle Pulver, eine Ultra Cyclist Athletin wird dieses Jahr am Race Across America (RAAM 2015) teilnehmen.

Das Race Across America ist eine Durchquerung von ganz Amerika mit dem "Rennvelo". Gestartet wird in Oceanside CA danach führt die Route über 3000 Meilen quer durch Amerika bis ans Ziel Annapolis MD an der anderen Küste.

Auch wir von LEDlightpower unterstützen Isabelle beim RAAM 2015. Isabelle wird stets von einem Followcar mit Beleuchtung von LEDlightpower und Ihrem Team begleitet.

Da Isabelle auch viel Nachts unterwegs ist, benötigt Sie maximales Licht, damit es auch in der Nacht keine höhere Konzentration braucht. Somit wird Isabelle weniger schnell ermüden was ein erheblicher Vorteil ist bei langen Nachtfahrten.

Die Zusatzbeleuchtung von LEDlightpower am Followcar ermöglicht dies.

Hier einige erste Impressionen

Followcar mit Beleuchtung von LEDlightpower "LED Lichtbalken gebogen 120W"

Team von Isa

Medienauftritt vor dem Start

1. Zwischenbericht Do. 17.06.2015

Isabelle durfte Rennen eröffnen

Isa hatte die Ehre, das RAAM 2015, Kategorie Solo zu eröffnen. Welch grosse Ehre! Und wir hier in der Schweiz waren Zeuge. Denn der Livestream funktionierte einwandfrei. So konnten wir alle Emotionen Haut nah erleben. Es war einfach Hammer! Die Vorbereitungszeit (Angewöhnung, Vorbereiten und Einrichten des Begleitfahrzeuges und des Wohnmobils, Lebensmittel einkaufen und, und, und) verliefen ruhig, wie geplant. Das Team traf nach und nach ebenfalls ein. Eine letzte Sitzung, alle Gerätschaften von der Rennleitung abgenommen, die Sitzungen abgehalten und die letzten Pressetermine und Interviews vorbei. Langsam aber sicher stieg die Nervosität. Endlich, endlich konnte es los gehen. Und, wie eingangs gesagt, Isabelle eröffnete das RAAM 2015.

29 Stunden ohne Schlafpause…

Die erste Etappe war so geplant, dass rund 717 km ohne Schlafpause zurückgelegt werden sollten, dies ohne Schlafpause. Erst dann (nach ca. 29 Std.) war eine 3stündige Erholungsphase vorgesehen. Genauso konnte das Geplante auch in die Tat umgesetzt werden. Dies trotz enormer Hitze, starken Winden. Isabelle folgte der Marschtabelle eisern, das Team leistete in dieser Startphase bereits einen super Einsatz! Nur so war es möglich, einen so guten Start hin zu legen. – Im Moment fährt sie mit riesen Radumdrehungen in Richtung 1‘000 km. Phantastisch!

2. Zwischenbericht So. 21.6.2015

Die Distanz des Race around Austria raa zurückgelegt

Bereits hat Isabelle die Distanz von 2‘200 km zurückgelegt. Klar, es gab Höhen und Tiefen. Übermüdung, Schmerzen da, Schmerzen dort. Doch im Grossen und Ganzen waren dies „kleine Problemchen“ welche Isa plagten. Sie ist wie ein Uhrwerk die bisherige Wegstrecke gefahren. Radumdrehung um Radumdrehung (fast eine Million Umdrehungen!). Einfach Hammer mässig. Unsere Planung geht voll auf. Die Trainings tragen Früchte. Die Athletin ist Physisch und Mental enorm stark! Sie hat einen Willen, die Fähigkeit, sich voll auf IHR Ziel zu fokussieren!

Team leistet mega Job…

Das Team leistet einen super Job. Stunde für Stunde sind alle daran, Isa optimal zu begleiten, zu betreuen. Es funktioniert ALLES hervorragend. Essen kochen, waschen, Kleider richten, vorlesen, navigieren, Musik abspielen (oft Trauffer, wach halte Musik, da drehen einige Teammitglieder langsam durch, hihi). Alles das und noch viel mehr wird einfach so getan! – Auch IHR Fans macht einen tollen Job für die Fahrerin. WhatsApp Texte, fb-Eintragungen einfach genial! Weiter so!

Ein Dank an die Sponsoren

An dieser Stelle möchte ich allen Sponsoren ganz herzlich für die wertvolle Unterstützung danken. Ohne euch wäre dieses gewaltige Projekt gar nicht erst möglich geworden. Sei dies Geld, Material, Manpower. Egal, alles, was wir erhalten oder zur Verfügung bekommen haben ist wichtig! Vielen, vielen Dank!

Nächste Etappe(n)

Isabelle hat nun die Timestation 24 passiert. Gegen die Hälfte der Distanz ist absolviert! Grosse Kälte, imens hohe Pässe sind überwunden, nun geht’s geradeaus, eher flach! Weiter so, go go go!!!

3. Zwischenbericht 22.6.2015

Weniger als 2‘000 km bleiben…

Isabelle bleiben weniger als 2‘000 km bis ins Ziel. Sie fährt einfach grandios! Der gestrige Tag und die letzte Nacht liefen genial. Mit Rückenwind und top motiviert fährt sie getragen von ihrem super Team Kilometer um Kilometer. Sie führt bei den Damen das Rennen an, bei den Herren belegt sie den ausgezeichneten neunten Zwischenrang.

Schlaf wird überbewertet…

Das Schlafen wird eindeutig überbewertet! Isa und die anderen Fahrer am RAAM beweisen diese These, diese Aussage eindrücklich. Isabelle schläft 2 Stunden pro 24 Stunden, macht höchstens noch zusätzlich ein „Kurzschläfchen“ zu 20 Minuten (wenn überhaupt) pro Tag. Duschen, Massieren und pflegen sowie Essen (nicht auf dem Rad) sind zusätzlich eine Stunde am Tag. Mehr nicht. Die restliche Zeit verbringt sie auf dem Rad. Auch putzt sie dort die Zähne (dies hält zusätzlich auch wach). Also reden wir von einem Rhythmus von 21 Stunden und mehr fahren und 3 Stunden Erholen/Pflegen. Dies kann sich noch verändern, je nach Topografie und Verfassung der Athletin. Dies sprechen wir im Team laufend ab (gemeinsam mit Isa). Auch das Team kommt nicht zu übermässig viel Schlaf. Doch, dies ist ja auch nicht nötig.. wie gesagt!

Landschaft ist toll…

Die vorbei rauschende Landschaft (grosse Vielfalt) ist enorm. Viele spannende Stimmungsbilder (Naturschauspiele) bilden emotionale Höhepunkte am RAAM. Kein Regen, viel Wind (zum Glück auch Rückenwind) tief blaue Himmel mit weissen Wolkenbildern, Sonnenauf- und Untergänge, herrlich! Dies ist Adrenalin pur für Athletin und Team. Dazu die verschiedenen Duelle mit- bzw. gegen Konkurrentinnen und Konkurrenten, der Wettstreit gegen die Uhr.. Abenteuer total eben!

4. Zwischenbericht 25.6.2015

Isabelle liegt bei den Damen (solo) in Führung

 Isabelle Pulver aus Ittigen BE bestreitet zurzeit das Race across America RAAM als Solofahrerin. Von Anfang an setzte sie sich an die Spitze des Feldes der Frauen. Nach nun rund 4‘060 km, acht ein halb Renntagen non Stop Fahrens auf dem Renn-Velo (im Schnitt zwei Stunden Schlaf auf 24 Stunden) liegt die 44jährige Physiotherapeutin immer noch an der Spitze des Feldes der Solofrauen. Sie ist drauf und dran, eine Schlusszeit in Reichweite von Trix Zgraggen (ebenfalls Schweiz, RAAM Siegerin) zu realisieren. Sie hatte eine Schlusszeit von 10 Tagen, 14 Stunden.

Nun noch happige Höhenmeter vor sich

In den nächsten Kilometern hat Isabelle happige Höhenmeter vor sich. Die Strecke führt über die Apalachen. Dann geht es Richtung Ziel. Dieses befindet sich in Annapolis, am Meer. Schwierige Schlussstrecke steht der Athletin noch bevor. Kämpfen, viel mentale Arbeit steht der in Wetzikon aufgewachsenen Athletin bevor. Es verbleiben 774 Kilometer bis zur Ziellinie.

5. und letzter Bericht

Isabelle hat es geschafft !

 

In 10 Tagen, 21 Stunden und 7 Minuten !

 

Hammer gemacht! Sie gewinnt damit bei den Frauen (Solo - Kategorie). Eigentlich hätte Sie für die Strecke 12 Tage,

21 Stunden Zeit gehabt. Heute morgen per Skyppe hat sie mir gesagt: "da habe ich ja zwei Tage geschenkt", na ja,

dies ist auch eine Sichtweise! Sie wirkte natürlich überglücklich über diesen Erfolg. Erleichtert und sehr, sehr dankbar.

Einerseits über das Erlebte, andererseits auch, dass es ihr gesundheitlich so gut geht: "ich bin sehr erleichtert darüber,

dass ich so wenig gesundheitliche Probleme gehabt habe. Meinem Nacken geht es gut, meinem Rücken geht es gut.

Am Schluss plagten mich muskuläre Verhärtungen am rechten Oberschenkel und in den Waden, doch sonst eigentlich

nichts" erzählt sie mit einem Lächeln. Etwas Wassereinlagerungen und natürlich müde, müde, müde. Dies sei sie schon.

Doch dies ist auch nicht verwunderlich. An den Live-Interviews (zum einen unmittelbar nach der Zielankunft und

andererseits später) sagte sie dann auch, dass die letzten Kilometer die härtesten gewesen sind. Dies trotz der Gewissheit,

dem Ziel so nahe zu sein. Die Müdigkeit war riesig, der Sekundenschlaf überkam sie oft. Doch das Team machte in dieser

Phase (nicht nur in Dieser!!) einen mega aufwendigen, jedoch wirkungsvollen Job! So gelang es, Isa über die Zielline

zu begleiten, zu führen! BRAVO! Unter der Leitung der Team-Chefin (Schwester Chantal) war das Team stets zur Stelle, wenn

es nötig war, trug durch "das Tal der Tränen" oder peitschte sie an. Sowas vomä geilä Job. Härzlächä Dank, Team! Hammer!

 

Nun gilt es, sich zu erholen...

Nicht nur die Athletin, nein auch das Team werden sich nun erholen. Schlafen, die Fahrzeuge wieder umbauen, nochmal

erholen, geniessen, nochmal erholen, wieder geniessen. Dann am kommenden Donnerstag fliegt die erste Gruppe wieder

in die Schweiz zurück. Am Sonntag dann folgt (bis auf ein Teammitglied, er macht noch etwas Urlaub in America) der

Rest des Trosses, inklusive der Athletin.

 

Wir Von LEDlightpower gratulieren Isabelle Pulver ganz herzlich für diese super Leistung!

Super Isa wir freuen uns mit dir :-)